Masernschutzgesetz: Warum ich als Vater große Angst um mein Kind habe

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Der folgende Artikel ist eine Vorabveröffentlichung aus der kommenden LESEZEICHEN-Ausgabe.

Masernschutzgesetz: Warum ich als Vater große Angst um mein Kind habe

Florian Berghammer

Seit dem 1. März 2020 gilt in Deutschland das Masernschutzgesetz. Eltern müssen nachweisen, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft sind, wenn sie eine Kita oder Schule besuchen sollen. Andernfalls drohen Bußgelder bis zu 2.500 Euro oder sogar der Ausschluss vom Besuch der Einrichtung. Für mich als Vater ist das kein normaler Gesundheitsschutz mehr, sondern massiver staatlicher Druck auf Familien.

Viele Eltern haben nicht deshalb Angst, weil sie verantwortungslos wären, sondern weil sie sich intensiv mit den Risiken und offenen Fragen der Masernimpfung beschäftigt haben. Wer kritisch nachfragt, stößt schnell auf Widersprüche, fehlende Studien und erschreckende Zahlen.

Besonders schwer wiegt aus meiner Sicht, dass durch das Masernschutzgesetz zahlreiche Gesetze und Grundrechte verletzt werden könnten.

Verletzte Vorschriften und Gesetze

Verletzte Vorschriften

  • Artikel 7 der European Union Agency for Fundamental Rights (FRA)

Verletzte Gesetze

  • § 171 StGB
  • § 224 StGB
  • § 1618 BGB
  • § 1626 BGB
  • § 1631 Abs. 1 und 2 BGB
  • Arzneimittelgesetz (AMG)

Verletztes Völkerrecht

  • § 6 VStGB – Völkermord
  • § 7 VStGB – Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Verletzte UN-Kinderrechtskonvention

  • Artikel 12: Berücksichtigung des Kindeswillens
  • Artikel 16: Schutz der Privatsphäre und Ehre
  • Artikel 18: Verantwortung für das Kindeswohl

Verletzter Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte

vom 19. Dezember 1966 (BGBl. 1973 II 1553)

  • Artikel 4 Abs. 1
  • Artikel 4 Abs. 2

Verletztes Grundgesetz

  • Art. 1 GG
  • Art. 1 Abs. 2 GG
  • Art. 2 GG
  • Art. 3 GG
  • Art. 6 Abs. 1 Satz 1 GG
  • Art. 19 GG
  • Art. 20 GG
  • Art. 79 GG

Gerade Art. 2 GG garantiert eigentlich das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Trotzdem werden Eltern heute faktisch gezwungen, einem medizinischen Eingriff zuzustimmen, obwohl es erhebliche Zweifel an Nutzen und Sicherheit gibt.

Dabei zeigen selbst die Zahlen des Robert Koch-Instituts, dass Masern in Deutschland inzwischen äußerst selten geworden sind. Im Jahr 2023 wurden bei rund 83,9 Millionen Einwohnern lediglich 79 Masernfälle registriert. Trotzdem wird ein enormer Druck auf Familien aufgebaut.

Gleichzeitig werden mögliche Impfnebenwirkungen aus Sicht vieler Eltern heruntergespielt. Das Paul-Ehrlich-Institut selbst räumt ein, dass schwere Nebenwirkungen gemeldet werden und von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Kritische Studien aus den USA und Italien berichten zudem über deutlich erhöhte Risiken für chronische Erkrankungen oder schwere Reaktionen nach Impfungen.

Hinzu kommt die Sorge, dass immer mehr medizinische Entscheidungen nicht mehr individuell, sondern politisch getroffen werden. Wer kritische Fragen stellt, wird häufig vorschnell als unsolidarisch abgestempelt. Dabei wünschen sich viele Eltern lediglich eine offene Debatte, transparente Daten und das Recht auf eine freie Impfentscheidung ohne staatlichen Zwang.

Auch Ärzte wie Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen kritisieren die Masernimpfpflicht öffentlich. Sie sehen angesichts der niedrigen Fallzahlen und der offenen Fragen zur Nutzen-Risiko-Abwägung keine ausreichende Grundlage für einen derart tiefen Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung.

An dieser Stelle möchten ich Ausschnitte aus einem offenen Brief von Prof. Dr. med. A. Sönnichsen an Gesundheitsministerin Nina Warken zum Masern-Impfgesetz zitieren: https://www.acsoe.de/schreiben-warken/

Besonders beunruhigend ist für mich als Vater, dass sogar in der Fachinformation des Impfstoffs Priorix steht:

„Obwohl es keine Daten zur Schutzwirkung von Priorix gibt, gilt die Immunogenität als Surrogat für eine Schutzwirkung.“

Außerdem heißt es dort:

„Die Sicherheit und Immunogenität von Priorix bei Jugendlichen und Erwachsenen wurde nicht speziell in klinischen Studien untersucht.“

Wie kann unter solchen Voraussetzungen eine Impfpflicht bzw. eine Pflicht zu einem Immunitätsnachweis gerechtfertigt werden?

Viele Eltern wünschen sich keine Verbote, keinen Zwang und keine Ausgrenzung. Wir wünschen uns echte Aufklärung, transparente wissenschaftliche Daten und vor allem das Recht, frei und verantwortungsvoll über medizinische Eingriffe bei unseren Kindern entscheiden zu dürfen.